Ecuador

Auf meiner Reise durch Südamerika habe ich auch 3 mal Ecuador durchquert. Meine erste Reise führte mich von Peru durch die Landesmitte nach Kolumbien, dann auf dem Rückweg im Osten durch den Regenwald und das dritte mal erst an den Pacific,  um dann nach einem erneuten Aufenthalt in Quito wieder Richtung Kolumbien zu reisen.  (mehr …)


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wieder einmal durch Peru

 Am Anfang meiner Reise hatte ich mir selbst das Ziel gesetzt, mindestens einmal im Monat einen Bericht zu schreiben. Doch irgendwann kam ich nicht mehr dazu,  meine Notizen zu sortieren und Müßiggang begleitete mich fortan auf  meiner Reise. Begründungen kann man viele finden. So habe ich vor einiger Zeit einen Bericht gelesen, warum man auf  Reisen für alles länger braucht und dann natürlich keine Zeit hat, etwas zu schreiben. Doch jetzt wird es Zeit, das Versäumte nachzuholen. Und ich muss auch wieder meinen Rhythmus finden, meine Gedanken zu Papier zu bringen. So beginne ich jetzt mit einer Zusammenfassung über Peru. Über den Besuch in Machu Picchu habe ich ja schon geschrieben.
Zwischenzeitlich bin ich drei weitere male nach Peru eingereist und habe das Land sowohl an der Küste, die Hauptstadt Lima, das Hochgebirge als auch im Regenwald bereist.

Lima war den Straßenverkehr betreffend der Horror. Jede Lücke und manchmal auch den Fußweg nutzend ging es im Zentrum trotzdem nur im Schneckentempo voran. Um dem Chaos zu begegnen baut Lima gerade eine U-Bahn. Das führt in der Bauphase natürlich zu weiteren Behinderungen. In Lima habe ich auch eine kleine Stadtrundfahrt gemacht und die Altstadt als Stadt der Balkone in Erinnerung. Fast jedes Haus ziert ein hölzerner Balkon, oftmals aber schon dem Verfall preisgegeben. Ein wenig Show gehört natürlich auch zu Lima. Dieses in Form der Wachablösung vor dem Präsidentenpalast.

Wachablösung vor dem Präsidentenpalast

fast jedes Haus im Zentrum ziert ein Balkon, alte Pracht dem Verfall preis gegeben

aber keine 200 m entfernt diese Prachtbauten

oder diese an der Plaza San Martin

Peru ist ein Wüstenstaat. Das wird besonders auf der Fahrt an der Küste deutlich.  Der kalte Meerestrom vor der Küste sorgt für häufigen Nebel. Hier spannen die Bewohner große Segel auf, um ein wenig sauberes Wasser aus dem  Nebel aufzufangen; eine Strategie, die übrigens auch Tiere in den Wüsten anwenden, um einige Tropfen Wasser aufzufangen. Ich kann mich an eine Nacht in der Westsahara erinnern wo ich mich ohne Zelt zum Schlafen gelegt hatte. Am nächsten Morgen war der Schlafsack klitschnass und die Sonne brauchte mehrere Stunden, um ihn wieder zu trocknen.
Trujillo am Pacific ist die drittgrößte Stadt Perus.  Bei meinem ersten Besuch fand gerade eine Festwoche des Balletts statt und auf der Plaza de Armas, fast jede Stadt hat eine Plaza de Armas, dem ehemaligen Exerzierplatz, war eine Bühne aufgebaut. Ein wenig Kultur schadet auch auf einem Weltenbummler nicht. Und wenn gerade kein Fest stattfindet, dann ist der Platz trotzdem belebt. Leider hatte ich bei meinem zweiten Besuch Pech, denn der Platz war eine riesige Baustelle. so nahm ich mir vor, zu den Ruinen von Chan Chan zu fahren, archäologisch mindestens so wichtig wie Machu Picchu, aber eben nicht so berühmt und leider auch nicht so gepflegt. Die Anreise entpuppte sich fast wie eine Fahrt über eine Müllhalde wie ich es so oft in Peru erlebt habe.

Zu Peru gehören natürlich die Berge. Zentrum für vielfältige Aktivitäten ist Huaraz. Ein Eldorado der Trekkinggemeinde, die auf Mehrtagewanderungen das Hochgebirge erleben. Ich habe mich für einen Ausflug auf „nur “ 5200m zum Pastoruri  Gletscher eingelassen. Hier kann man fast bis zum Gletscher mit dem Bus fahren. Und zum Schluss eine leichte Wanderung von 4 Kilometern zum Ziel. Ich muß gestehen, ich war f.ix und alle. An Höhen von 4000 m war ich ja mittlerweilen gewöhnt, auch wenn ich dort keine Sprints machte. doch über 5000 m ist die Luft dünn und jeder Schritt kostete Überwindung.

fahren und einfach nur genießen

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Jean Michele Maes – ein Belgier in NIcaragua

Wie oft kommt es vor, dass man zufällig mit einem Botschafter ins Gespräch kommt. Und wenn der auch noch das gleich Fachgebiet, nämlich Biologie mit Schwerpunkt Insekten, studiert hat, dann ist die Chance schon sehr gering. Doch genau das ist Jean-Michele nach seinem Studium passiert. Er lernte auf einer Veranstaltung den Botschafter Nicaraguas kennen. Einige Zeit später bekam er eine Einladung für ein von der EU gefördertes Projekt an der Hochschule in Nicaragua, welch ein Zufall oder auch nicht. (mehr …)


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Victor Zambrano

Nach Brasilien war meiner erster Stopp in Puerto Maldonado. In der Fundo Refugio K’erenda Homet Lodge , wenige Kilometer außerhalb der Stadt. verbrachte ich mehrere Tage. Von meiner Hütte hatte ich einen perfekten Ausblick auf den Fluss und jeden Abend gab es das „Nachtkonzert des Regenwaldes“. (mehr …)


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2018

Ich wünsche allen Lesern meiner Reiseberichte ein gutes Jahr 2018.

Gerd

Costa Rica, d. 31.12.2017

 

Und hier noch eine kleine Sammlung der Antworten, was Reisende denn am meisten vermissen oder auf was sie sich am meisten freuen.

“ Pasta und Parmesan“ kam natürlich von Motorradfahrern aus Italien

„dreilagiges Toilettenpapier“ wer das dünne Papier in Südamerika kennt kann die Antwort verstehen

„das ich Wasser bedenkenlos aus der Leitung trinken kann“ für uns in Europa selbstverständlich, doch in vielen Regionen dieser Welt ist sauberes Wasser nur in Flaschen erhältlich.

„auf eine warme Dusche“ ist zwar oft entbehrlich, aber doch ein liebgewordener Luxus

„“meine Küche“ und „das ich wieder richtig kochen kann“ Hostals haben zwar meist eine Küche aber nur eingeschränkt Kochutensilien

„richtig schöne Torten“

„ich freue mich auf mein Studium“

und natürlich „auf unser Brot“, wobei hier ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass diese Antwort sich nicht allein auf deutsches Brot bezieht. Auch Italiener und Franzosen lieben IHR Brot

Dies war nur eine kleine Auswahl der Antworten, manchmal zum Schmunzeln, manchmal aber auch zum Nachdenken.  Mal sehen, was für Antworten ich im Laufe meiner Reise noch bekomme.

 


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Auf dem Amazonas und Rio Madeira

Mit dem Frachtschiff von Belem nach Porto Vehlo in zwei Etappen.

Im Hotel in Belem bot man mir an, eine günstige Passage zu besorgen. Trotzdem machte ich mich auf den Weg zum Fährterminal in Belem. Hier fand ich auch schnell die richtige Ticketverkäuferin. Sie unterbreitete mir ein Angebot, nachdem sie sich wegen des Motorrades noch telefonisch abstimmen musste. So war ich für das Angebot des Hotels gut vorbereitet. Hier hatte man Kontakt zu einem „Agenten“ hergestellt. (mehr …)


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Weihnachtsrätsel 2017

eine Papayaplantage

hier die Antwort auf das Weihnachtsrätsel, es ist ein Papayabaum. Mal sehen, wie lange die Ansichtskarten benötigen. Aus Feuerland waren sie teilweise 8 Wochen unterwegs.

Ich habe mal wieder ein kleines Weihnachtsrätsel. War das letzte Rätsel aus dem Tierreich, so habe ich mir dieses mal ein Rätsel aus der Pflanzenwelt ausgedacht. (mehr …)


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Aller guten Dinge sind drei – Brasilien zum 3.

Und es ist vermutlich nicht das letzte mal, gibt es doch noch so viel Orte , die ich hätte besuchen können/sollen.

Vor meinem Unfall wollte ich erst nach Iquitos/Peru fahren, um von dort mit dem Schiff weiter nach Manaus. Doch habe ich mich, wie ihr aus dem bisherigen Reiseverlauf ersehen könnt, anders entschieden.  Mein Ziel, eine Fahrt auf dem Amazonas, habe ich aber nicht aus den Augen verloren, vielmehr war es jetzt mein Hauptziel in Brasilien. (mehr …)


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Gerd und sein Handy – Cali, d. 5.10.2017

Vielleicht erahnt der eine oder andere Leser ja schon was kommt. Es sollen ja schon Wetten abgeschlossen worden sein, wie lange mein jetziges Handy in meinem Besitz ist. Ja, es ist weg, mal wieder. Und ich mag gar nicht mehr aufzählen, wie viele Handys ich schon verloren habe, mir gestohlen wurden oder ich sonst wie vernichtet habe. (mehr …)


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Bolivien – mit vielen Fragezeichen 19.0717 – 03.08.17

Erst einmal eine kurze Routenbeschreibung: von La Paz ging es nach Oruro, danach weiter nach Potosi und wieder Richtung Norden nach Sucre. Dann kam wieder die schwierige Entscheidung über den weiteren Verlauf der Reise. Ich entschied mich, auch Cochabamba einen Besuch abzustatten, um danach in die größte Stadt Boliviens, nach Santa Cruz zu fahren, einen Stopp in  San Jose de Chiquitos einzulegen um eine der bedeutendsten Jesuitenreduktionen Boliviens zu besuchen und  aus Bolivien in Puerto Suarez auszureisen. (mehr …)


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